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Sprechzeiten

Mo8:00-12:00 | 15:00-17:00 Uhr
Di8:00-12:00 | 15:00-17:00 Uhr
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Koronare Herzkrankheit (KHK)

Definition

Als Koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet man eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Durch Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) kommt es zu einer Einengung der Herzkranzgefäße (Koronararterien). Diese Engstelle wiederum kann in Teilen des Herzens zu einem Sauerstoffmangel (Ischämie) führen. Eine weitere mögliche Folge der Koronaren Herzkrankheit (KHK) ist ein Herzinfarkt.

Symptome

Da es davon abhängt, an welcher Stelle und wie stark die Herzkranzgefäße durch die Koronare Herzkrankheit (KHK) verengt sind, treten die Beschwerden unterschiedlich ausgeprägt auf und reichen von Kurzatmigkeit bis zu mehr oder weniger starken Brustschmerzen. Solche Schmerzen werden Angina Pectoris (Brustenge) genannt. Sie sind typischerweise mit einem Beklemmungs- oder Angstgefühl verbunden und können in Arme, Nacken, Rücken, Oberbauch oder sogar in den Kiefer und in die Zähne ausstrahlen. Die Beschwerden nehmen unter körperlicher oder seelischer Anstrengung zu, da der Herzmuskel dann einen erhöhten Sauerstoffbedarf hat. Kurze Stiche im Brustkorb (sogenannte Herzstiche) sind jedoch kein spezifisches Anzeichen für eine Koronare Herzkrankheit (KHK).

Beeinflussbare Risikofaktoren

  • Ungesunde Ernährung und Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Erhöhter Colesterinspiegel
  • Diabetes mellitus
  • Übermässiger Stress

Nicht beeinflussbare Risikofaktoren

  • Männliches Geschlecht
  • Genetische Veranlagung
  • Alter

Eine Koronare Herzkrankheit (KHK) kann unter anderem zu verschiedenen Folgeerkrankungen führen:

  • Herzinfarkt
  • Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche
  • Psychische Beeinträchtigungen

Behandlung

Die Symptome lassen sich effektiv durch folgende Möglichkeiten behandeln und Folgeerscheinungen vermeiden.

  • Reduktion der Risikofaktoren durch:
    • festgelegte und regelmäßige körperliche Aktivität
    • Rauchentwöhnung
    • ausgewogene und richtige Ernährung
    • Gewichtsreduktion falls erforderlich
    • psychische Behandlung
    • Stressreduktion (z. B. durch Entspannungsübungen wie Yoga)
  • Medikamentöse Therapie
  • Gegebenenfalls Aufdehnung der Herzkranzgefäße (PTCA/PCI) oder eine Bypass-Operation

Was kann ich selbst tun?

Regelmäßige und angepasste Bewegung

z.B. Herzsportgruppen:

Gesunde und ausgewogene Ernährung

DMP-Programm

  • regelmäßige Kontrolle beim Hausarzt durch das DMP-Programm (->Was ist DMP?)

Einschreibung Hausarztprogramm

Einschreibung Hausarztprogramm zur optimierten zwischenärztlichen Behandlung.

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WICHTIG! INFOS ZUR GRIPPESCHUTZIMPFUNG!

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung?

Das Robert Koch Institut, kurz RKI, empfiehlt sich im Oktober oder November gegen Grippe impfen zu lassen, da die jährliche Influenzawelle in Deutschland in den vergangenen Jahren meist erst nach der Jahreswende begonnen hat. Sollte die Impfung in diesen Monaten versäumt werden, kann es auch im Dezember ausreichend und selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein, die Impfung nachzuholen.

Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?

Laut RKI und Ständige Impfkommission (STIKO) gibt es folgende Empfehlungen:

  • – für alle Personen ab 60 Jahre
  • – für alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon
  • – für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge chronischer Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV
  • – für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • – für Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen (siehe oben) gefährden können
  • – für Personen mit erhöhter Gefährdung durch berufliches Risiko (z.B. medizinisches Personal)

Mehr Informationen zum Thema:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html