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Depression

Definition

Depressive Störungen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen circa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Bis zum Jahr 2020 werden Depressionen oder affektive Störungen laut Weltgesundheitsorganisation weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein.

Die Depression ist ein schweres, seelisches Leiden, bei der sich die Betroffenen sehr niedergeschlagen fühlen, ihre Interessen verlieren und erschöpft und antriebslos sind. Nebensymptome können u. a. Schlaflosigkeit, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Konzentrationsstörungen sein. Anders als Traurigkeit und Lustlosigkeit, die zum Leben dazugehören, verschwindet eine Depression nicht nach einiger Zeit von alleine und bessert sich auch nicht durch Ablenkung oder Aufmunterung. Da sich viele Patienten komplett vom sozialen Umfeld zurückziehen, starke Hoffnungslosigkeit empfinden und sogar dem hohen Risiko der Suizidalität ausgesetzt sind, sollte diese psychische Erkrankung unbedingt professionell behandelt werden.

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Risikofaktoren/ Ursachen:

Bis heute ist noch nicht vollständig geklärt, wie eine Depression entsteht. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass dabei immer mehrere Faktoren – sowohl innere als auch äußere – zusammenspielen:

  • Genetische Einflüsse
  • Vulnerabilität (Verletzlichkeit): Beschreibt wie anfällig ein Mensch für eine seelische Störung ist
  • Gestörter Botenstoffwechsel im Gehirn oder fehlregulierte Stresshormone: Ein gestörter Noradrenalin- oder Serotoninspiegel im Gehirngewebe oder eine Fehlregulation von Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol können bei einer Depression mitverantwortlich sein.
  • Stress als Auslöser
  • Negative Denkmuster
  • Bestimmte Medikamente und Drogen
  • Lichtmangel als Auslöser
  • Gewisse körperliche Erkrankungen

Behandlung:

Ambulante oder stationäre Psychotherapie: Bei einer Psychotherapie erfordert es über einen langen Zeitraum hinweg Geduld und Engagement des Patienten. Wenn man sich aber darauf einlässt und dem Therapeuten vertraut, kann man seine Depression oft langfristig überwinden und seine psychische Stabilität insgesamt verbessern.
Zwei Formen der Psychotherapie sind z.B. die kognitive Verhaltenstherapie (negative Gedanken, Muster und Überzeugungen werden aufgedeckt, auf ihre Richtigkeit überprüft und gegebenenfalls durch neue, positivere Denkweisen ersetzt.) oder die psychodynamische Psychotherapie wie Psychoanalyse oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Aufarbeitung von Verlust- und Kränkungserlebnissen, die nicht richtig verarbeitet werden konnten.)

Antidepressive Medikamente: ausschließlich über Verordnung des behandelnden Arztes oder Therapeuten

Was kann ich selbst tun?

Neuere Studien kommen zu dem Ergebnis, dass auch Hilfsangebote ohne direkten Kontakt zum Therapeuten hilfreich sein können. Eine Möglichkeit sind Anleitungen zur Selbsthilfe. Die Betroffenen können sich viele Informationen selbst anlesen und haben nur gelegentlich Kontakt zu einem Experten, der sie unterstützt. Dies kann zum Beispiel die Wartezeit bis zur Therapie überbrücken helfen.

Regelmäßige Bewegung und Sport

Sport als Antidepressivum

Raus aus dem Haus, raus aus der Depression! Bei Depressionen empfehlen Experten außerdem regelmäßiges körperliches Training. Dadurch lassen sich depressive Symptome erheblich reduzieren – sowohl kurzfristig als auch auf längere Sicht. Tatsächlich kann regelmäßiger Sport ähnlich gut wie ein Antidepressivum wirken. Erklärungen dafür sind der Abbau von Stress und möglicherweise eine Veränderung von Botenstoffen wie Serotonin und Noradrenalin.

Noch größere Wirkung könnte aber der psychologische Effekt von Sport entfalten: Die Patienten kommen aus der Spirale von Antriebslosigkeit und Rückzug heraus. Sie erleben, dass sie selbst etwas für ihr seelisches Wohlbefinden tun können. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt und die Hoffnungslosigkeit verdrängt. Wer Sport in einer Gruppe treibt, profitiert zusätzlich von dem Gemeinschaftsgefühl und dem sozialen Kontakt, der sonst bei einer Depression meist immer seltener wird.

Gesunde Ernährung

Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation, Autogenes Training, etc.

Lokale Anbieter in Althütte:

Regionale Anbieter:

Internetbasierte Therapien, Foren und Apps
Eine weitere Alternative ist eine professionelle Beratung über das Internet. Die Therapie wird mithilfe eines speziellen Computerprogramms durchgeführt. Inzwischen gibt es auch sogenannte Depressions-Apps und Chatbots, die den Umgang mit Depressionen erleichtern. Sie basieren auf Elementen der Kognitiven Verhaltenstherapie.

Einschreibung Hausarztprogramm

Einschreibung Hausarztprogramm zur optimierten zwischenärztlichen Behandlung.

Weitere Informationen ->

Hausarztpraxis Althütte

Im Steinhäusle 11
71566 Althütte

Tel.07183 41552
Fax07183 949384
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WICHTIG! INFOS ZUR GRIPPESCHUTZIMPFUNG!

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung?

Das Robert Koch Institut, kurz RKI, empfiehlt sich im Oktober oder November gegen Grippe impfen zu lassen, da die jährliche Influenzawelle in Deutschland in den vergangenen Jahren meist erst nach der Jahreswende begonnen hat. Sollte die Impfung in diesen Monaten versäumt werden, kann es auch im Dezember ausreichend und selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein, die Impfung nachzuholen.

Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?

Laut RKI und Ständige Impfkommission (STIKO) gibt es folgende Empfehlungen:

  • – für alle Personen ab 60 Jahre
  • – für alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon
  • – für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge chronischer Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV
  • – für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • – für Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen (siehe oben) gefährden können
  • – für Personen mit erhöhter Gefährdung durch berufliches Risiko (z.B. medizinisches Personal)

Mehr Informationen zum Thema:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html