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COPD – Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

Definition

Die COPD ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung der Lunge. Sie ist durch entzündete und dauerhaft verengte Atemwege und eine geschädigte Lunge gekennzeichnet. Die Abkürzung steht für die englische Bezeichnung „chronic obstructive pulmonary disease“

Typische COPD-Symptome sind:

  • Atemnot, zunächst nur bei Belastung, im weiteren Verlauf auch in Ruhe
  • Husten, der im Laufe der Zeit immer schlimmer und hartnäckiger wird
  • Auswurf, der immer zäher wird und schwieriger abzuhusten ist

Das größte Risiko für COPD haben Raucher und Passivraucher.
COPD wird häufig als „Raucherlunge“ oder „Raucherhusten“ verharmlost. Dabei ist die COPD eine schwerwiegende Lungenkrankheit, die wenn sie einmal begonnen hat, immer weiter fortschreitet und oft zum vorzeitigen Tod führt.
COPD ist weit verbreitet: In Deutschland leiden ungefähr zehn Prozent, also acht Millionen Menschen, daran. So zählt COPD auch zu den häufigsten Todesursachen.

Ursachen:

Hauptursache der COPD ist aktives oder passives Rauchen. Rund 90 Prozent aller COPD-Patienten sind Raucher oder Ex-Raucher. Lunge und Bronchien leiden am meisten unter dem ständigen Nikotinkonsum. Das COPD-Risiko bei Rauchern und Ex-Rauchern ist im Vergleich zu Menschen, die nie geraucht haben, siebenfach erhöht. Ungefähr 20 Prozent der langjährigen Zigarettenraucher entwickeln eine COPD. Bei über 40-Jährigen leidet jeder zweite Raucher am „Raucherhusten“. Dabei sind Männer deutlich häufiger betroffen als Frauen.

Eine weitere mögliche Ursache für COPD ist die Luftverschmutzung. Untersuchungen haben gezeigt, dass Wohnen an stark befahrenen Straßen mit hoher Feinstaubbelastung das Risiko für COPD erhöht. Auch häufige Infekte im Kindesalter erhöhen die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer COPD.

Ursachen der chronischen Lungenkrankheit können auch schädliche Stäube, Dämpfe, Rauch oder Gase sein, denen manche Menschen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Bei Nichtrauchern ist dabei das Risiko um das 2,4-fache erhöht, später eine COPD zu entwickeln. Bei Rauchern ist das Erkrankungsrisiko sogar um das 18-fache erhöht.
Eine sehr seltene Ursache der COPD ist das angeborene Fehlen von Abwehrstoffen (Antikörpermangelsyndrom).

Untersuchungen und Diagnose:

Bei Verdacht auf eine COPD werden wir Sie als Hausarzt in der Regel zunächst an einen Lungenfacharzt (Pneumologen) überweisen. Ob Sie tatsächlich an der Lungenkrankheit COPD oder aber einer anderen Erkrankungen leiden, lässt sich mit speziellen Untersuchungen herausfinden. Vor allem die Unterscheidung einer COPD vom Asthma ist sehr wichtig, weil die Symptome sehr ähnlich sind.

Behandlung und Therapie:

Die COPD-Therapie ist eine Langzeittherapie. Sie richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Insgesamt umfasst die COPD-Therapie medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen und hat folgende Ziele:

  • Steigerung der körperlichen Belastbarkeit
  • Linderung der Symptome
  • Vorbeugung akuter Verschlechterungen (Exazerbationen)
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität des Betroffenen

Die meisten COPD-Patienten sind Raucher. Wichtigster Baustein der COPD-Behandlung ist der Verzicht auf Nikotin.
Den Rauchstopp sollten Sie mit medikamentöser und psychosozialer Unterstützung angehen. Sie können sich zusätzlich motivieren, indem Sie sich die Auswirkungen der COPD in Zusammenhang mit dem Rauchen vor Augen halten:

Laut einer wissenschaftlichen Studie stabilisiert sich bei COPD-Patienten durch den Rauchstopp die Lungenfunktion im Vergleich zu den weiterhin rauchenden Patienten. Im ersten Jahr nahm die Lungenfunktion bei den ehemaligen Rauchern sogar wieder zu. Husten und Auswurf besserten sich. Vor allem junge Raucher profitierten von dem Rauchstopp. Patienten, die mit dem Rauchen aufgehört hatten, wiesen auch eine niedrigere Sterblichkeitsrate auf.

Diese positiven Veränderungen ergeben sich aber nur bei völligem Verzicht auf Nikotin. Es reicht für eine effektive COPD-Therapie nicht aus, einfach nur weniger zu rauchen als bisher.
Da Menschen mit einer COPD häufig an Infekten leiden, sind Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken empfehlenswert – unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Eine Impfung senkt erwiesenermaßen die Sterblichkeit und sollte daher immer in Betracht gezogen werden.

Körperliches Training steigert die Lebensqualität und die Belastbarkeit des Patienten. Regelmäßiges Training wie Ausdauer- und Kraftsport sollte daher fester Bestandteil einer langfristigen COPD-Therapie sein. In einer Lungensportgruppe können Sie beispielsweise gezielte Übungen erlernen, welche die Atemmuskulatur stärken und damit das Atmen erleichtern.

Durch Atem- und Physiotherapie lernen COPD-Patienten, die erschwerte Atmung in Ruhe und unter Belastung mit speziellen Atemtechniken sowie bestimmten Körperhaltungen zu erleichtern. Sie lernen, wie der Brustkorb beweglicher wird und festsitzender Schleim besser abgehustet werden kann. Das verbessert die Belüftung der Lunge. Gleichzeitig beugt eine optimale Atmung Infektionen der Atemwege vor, unter denen COPD-Patienten oft leiden. Auch die erschlaffte Bauchmuskulatur wird systematisch trainiert. Das richtige Atemverhalten ist wichtig, weil es das Angstgefühl bei Atemnot nimmt, das Selbstvertrauen hebt und die Leistungsfähigkeit steigert.

Was kann ich selber tun?

Sport

Nikotinverzicht

regelmäßige Kontrolle

Regelmäßige Kontrolle beim Hausarzt durch DMP-Programm

Einschreibung Hausarztprogramm

Einschreibung Hausarztprogramm zur optimierten zwischenärztlichen Behandlung.

Weitere Informationen ->

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Im Steinhäusle 11
71566 Althütte

Tel.07183 41552
Fax07183 949384
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WICHTIG! INFOS ZUR GRIPPESCHUTZIMPFUNG!

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung?

Das Robert Koch Institut, kurz RKI, empfiehlt sich im Oktober oder November gegen Grippe impfen zu lassen, da die jährliche Influenzawelle in Deutschland in den vergangenen Jahren meist erst nach der Jahreswende begonnen hat. Sollte die Impfung in diesen Monaten versäumt werden, kann es auch im Dezember ausreichend und selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein, die Impfung nachzuholen.

Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?

Laut RKI und Ständige Impfkommission (STIKO) gibt es folgende Empfehlungen:

  • – für alle Personen ab 60 Jahre
  • – für alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon
  • – für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge chronischer Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z.B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV
  • – für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • – für Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen (siehe oben) gefährden können
  • – für Personen mit erhöhter Gefährdung durch berufliches Risiko (z.B. medizinisches Personal)

Mehr Informationen zum Thema:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html